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Es passiert schon mal, dass beim Ablösen einer Kanzel vom Gießast die Kanzel zerbricht oder in meinem Fall fast zerbricht. Da hilft nur, selbst eine Ersatzkanzel zu ziehen.
Als erstes wird die angebrochene Kanzel mit Spachtelmasse (hier Plasto von Revell) ausgefüllt und ein Gießast hineingesteckt. Alles gut trocknen lassen. Das ist dann der Ziehstempel, der in einem kleinen Schraubstock arretiert wird. Das klare Material wird dann über eine kleines Holzbrett mit einem ausgeschnittenen Kreis gespannt und mit Reißzwecken ordentlich befestigt. Nun kommt der Toaster ins Spiel! Das Holz mit der Folie so lange erhitzen, bis sich leichte Schlieren bilden und dann das Holz über den Ziehstempel ziehen! Es ist die Erfahrung, die man dazu braucht und oft klappt es nicht beim ersten Mal, wie man es bei dem weißlichen Teil sieht, welches zu lange auf dem Toaster war. Jetzt das gezogene Kanzelteil abkühlen lassen und vorsichtig zuschneiden.
Im vorliegenden Fall benötige ich es für eine LaGG-3 mit japanischen Decals!

Alle Fotos Hans-Georg Mundschenk

 

 

Die COVID-19 Pandemie hat natürlich auch für viele Modellbauer Einschränkungen im täglichen Leben gebracht. Beruflicher als auch privater Natur und das nicht nur, weil Clubabende oder Modellbauaustellungen gestrichen wurden. Unser Verein hat daher seine Mitglieder gebeten, ihre Modelle zu präsentieren, die sie in den letzten Wochen begonnen oder vollendet haben. Simon Rothgerber hat die Inputs in diesem Artikel zusammengefasst, den Sie hier als pdf-Datei runterladen können.

Bei dem zweiten Workshop des Vereins in diesem Jahr hat uns Jochen Mundschenk gezeigt, wie man Modelle altert. Hier an einem alten Modell des Ferdinand. Es wurden verschiedene Methoden gezeigt: Washing, Streaking-Effekte durch Auftragen von Farbe und Verdünnen mit Feuerzeugbenzin. Außerdem haben wir die neuen AK Wassermalbuntstifte ausprobiert und damit unter anderem Rosteffekte dargestellt.

Simon Rothgeber

 

Am Freitag, dem 6. März, führte der Modellbauclub Mainz in seiner Themenreihe das Verstiften an Modellen vor. Es ergibt sich immer mal wieder, dass beim Bau von Modellen Teile - leider - abbrechen oder besonders bei Short-Run-Bausätzen die Einzelteile stumpf angeklebt werden sollen. Trotz Verwendung von Superklebern ist das oft eine schwierige Herausforderung und hält auch nicht immer. Da kommt das sogenannte Verstiften zum Zuge. Dabei werden Stahlstifte je nach Bedarf in ein Bausatzteil eingebaut und in dem anderen Tail die passenden Löcher gebohrt, also ganz einfach Nut und Feder. Im Prinzip; da die Teile besonders im Maßstab 1/72 sehr behutsam angebohrt werden müssen. Als Basismodell diente am 6. März eine Blackburn Buccaneer im Maßstab 1/48 von Airfix, der beim Bau ein Flügel abhanden kam, der nun wieder angebracht werden sollte. Jeweils ein Stahlstift im hinteren Flügelbereich und ein weiterer vorne garantierten die gewünschte Stabilität und Flügelgestaltung (hochgeklappt). Daneben sind noch einige Stahlstifte bei einem Doppeldecker im Maßstab 1/72 im Vergleich mit einer Cent-Münze zu sehen. Fazit, es braucht eine Lupe, Handbohrer und eine ruhige Hand. Dann sieht alles wieder wie neu aus.

Bilder: Jochen Mundschenk

Text: Hans-Gg. Mundschenk

Zum vierten Male haben die steirischen Modellbauer zu ihrer Ausstellung nach Wettmannstätten südlich von Graz eingeladen. Wahrscheinlich ist das die erste Ausstellung im deutschsprachigen Raum, die jedes Jahr ihre Pforten öffnet. Wie auch schon in den Vorjahren haben Vielfalt und Qualität der ausgestellten Modelle gepasst. Das Konzept wurde (weitgehend) beibehalten. Neben Plastikmodellbau und Figuren boten wieder viele Tische mit Kartonmodellen dem Besucher einen interessanten Einblick in diese Sparte. Erstmals waren auch Lego-Modelle in einem separaten Raum vertreten. Die Ausstellung war sehr gut organisiert. Auch mehrere Händler aus Österreich und dem benachbarten Ausland waren gekommen. Endlich einmal wieder die Möglichkeit, Modelle und Zubehör in die Hand zu nehmen, bevor man sie kauft oder auch nicht. Teil der Ausstellung ist wie immer eine Prämierung der besten Modelle aus Basis des Besuchervotings.

Alle Fotos Oliver Stelmaszyk

Mitglied im Modellbauverband Rhein Main Neckar
verschwistert mit Maquette Club Thionville/Frankreich und Grupy Modelarstwa Kartonowego Rybnik/Polen
Mitglied im Ortsvereinsring Weisenau e. V. und im Geschichts- und Brauchtumsverein Weisenau e. V.
Medienpartner der Allgemeinen Zeitung und Kooperationspartner der Stadt Mainz (Jugendamt)
Veranstalter der Inspiration Modellbau
 
aktuelle Veranstaltungen siehe auch www.rheinweintour.de
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